Krebs, ein grausamer Tod

Januar 2013. Eigentlich ein schöner Tag,, blauer Himmel, die Wintersonne scheint auf den Schnee der die Feldern bedeckt. Im Auto vor uns meine Frau, Ihre Schwester und mein Schwager. Mit mir im Auto Pra Ajahn unser buddhistischer Mönch. Die Fahrt geht nach Wiesloch, genauer zum Hospiz das sich auf dem Gelände des psychiatrischen Landeskrankenhaus befindet.

Eine Freundin  hatte sich den Besuch unseres Mönche gewünscht, Krebs im Endstadium Ich bin entsetzt was von Ihr Ihr übrig geblieben ist, nur noch ein röchelndes Skelett aus Haut und Knochen. Ich muss erst mal raus so einen furchtbaren Anblick hatte ich noch nie gesehen. War sie doch in den letzten Monaten stark abgemagert. Meine Frau hatte ihr immer Thai Essen gekocht, das sie dann genüsslich verspeiste. Doch was nun vor uns lag darauf. war ich nicht vorbereitet. In ihren guten Tagen hatte sie ihre Rundungen, ohne dick zu wirken.

Meine Frau und ihre Schwester streicheln ihr die Hände und machen ihr noch mal die verbliebenen Haare. Im Raum steht eine Klangschale, unser Mönch schlägt diese Klangschale, unsere Freundin atmet jetzt ruhiger. Er macht seine Zeremonien und singt für unsere Freundin.

Dann ist es Zeit für uns zu gehen, Ihr Mann und die erwachsene Tochter bleiben zurück.

Wenige Stunden danach ist unsere Freundin gestorben, sie wurde 42 Jahre alt.